My Fair Lady nach Bernhard Shaws «Pygmalion»
Buch und Liedtexte, Alan Jay Lerner
Musik, Frederick Loewe
Deutsch, Robert Gilbert
Schweizer Dialektfassung, André Keller/ Leila Elmer
Ort und Zeit der Handlung: London 1912
1. Akt
Sprachwissenschaftler Professor Higgins schliesst mit seinem Kollegen Oberst Pickering eine Wette ab: Binnen sechs Monaten könne er aus einem Mädchen mit ungepflegter Sprache eine Dame mit dem Auftreten einer Herzogin machen. Als Testobjekt wird das Blumenmädchen Eliza auserkoren. Eliza wird zu Unterrichtsbeginn im Haus des Professors einquartiert.
Nach anstrengenden, rücksichtslos durchgepaukten Lektionen stellen sich die ersten Erfolge ein. Beim Derby in Ascot wird Eliza auf die Probe gestellt. Sie meistert die neue Situation sehr gut, fällt jedoch beim spannenden Endspurt der Pferde in ihre vulgäre Ausdrucksweise zurück. Nach weiteren Wochen harter Arbeit hat Eliza schliesslich den erfolgreichen Auftritt beim Ball in der Botschaft.
2. Akt
Higgins und Pickering gratulieren sich zu ihrem Erfolg, vergessen Eliza darüber aber völlig. Diese erkennt, dass sie nur ein Versuchskaninchen war und verlässt das Haus. Ihrem einfachen Milieu entfremdet, sucht sie bei der Mutter ihres Lehrers Zuflucht und spricht sich bei ihr aus. Auch Higgins sucht Rat bei seiner Mutter und trifft dabei auf Eliza. Die beiden geraten in Streit. Wieder zurück in seinem Haus wird Higgins klar, dass ihn mehr mit Eliza verbindet, als nur der Sprachunterricht. Er hört sich Aufnahmen von ihrer Stimme an.
